50.000 bei Demo in Wien

"Black Lives Matter"

(05.06.2020) Rund 50.000 Menschen haben sich im Rahmen einer Anti-Rassismus-Demo in der Wiener Innenstadt versammelt. Auslöser war der Tod des US-Amerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis. Angemeldet waren zunächst 3.000 Personen, laut Polizei seien schließlich rund 50.000 Menschen zur Demo gekommen.

"Black lives matter!", "No justice, no peace!" und "I can't breathe" ertönte es am Platz der Menschenrechte in Wien lautstark. Wir sind müde, wir sind wütend und wir haben Angst, aber wir sind hier", rief Marie Noel, die die Kundgebung eröffnete und moderierte.

"Wir stehen heute hier am Menschenrechtsplatz, am Marcus Omofuma Platz. Omofuma ist einer der tragischsten Fälle von Polizeigewalt in Österreich. Er und viele andere sind ein Symbol für den strukturellen Rassismus, den es hier in Österreich gibt und der leider auch in brutale Gewalt ausarten kann. Wir sind heute hier, um gegen diesen strukturellen Rassismus aufzutreten. Live, mutig, viele von uns, gemeinsam: Black lives matter", sagte Mireille Ngosso, stellvertretende Bezirksvorsteherin im ersten Wiener Gemeindebezirks und Aktivistin.

Diese Demo ist für jene da, die kaum oder noch nie von Rassismus betroffen waren. Sie würden jetzt Solidarität zeigen können. "Solidarität zeigen ist mehr, als nur ein Hashtag!" Solidarität erfordere Inklusion auf allen Ebenen, auch in der Bildung und der Politik. "Akzeptanz und Respekt auf Augenhöhe, das ist das, was wir wollen. Und das nicht nur einmal im Jahr, sondern immer!", fordert Ngosso.

(ak)

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