93.000 Blitze

Spektakel am Himmel

(16.08.2021) Rund 93.000 Blitze sind gestern in Österreich registriert worden. 32.000 davon hat es alleine in der Steiermark gegeben, 26.000 über Oberösterreich. Auf Platz drei ist Niederösterreich mit 12.000 Blitzen Niederösterreich und selbst in der Bundeshauptstadt haben die Sensoren 81 Blitze gezählt.

Schwere Schäden

Die schwere Unwetter haben am Abend und in der Nacht auf Montag in Teilen Österreichs schwere Schäden verursacht. Betroffen waren vor allem Salzburg, Tirol, die Steiermark sowie Ober- und Niederösterreich. In Salzburg verlegte wie schon am Tag zuvor eine Mure in der Gemeinde Wald im Pinzgau die Krimmler Landesstraße. In Tirol wurde ein Feuerwehrmann von einer Mure verschüttet, aber von Kollegen gerettet.

50 Einsätze in Salzburg

Bis Mitternacht absolvierten im Land Salzburg rund 600 Feuerwehrleute von 22 Feuerwehren rund 50 Einsätze. Die Feuerwehren Wald und Neukirchen befanden sich laut Polizei wegen des neuerlichen Murenabgangs mit einer großen Mannschaft im Einsatz. Durch die Vermurung staute sich das Wasser im Bahnhofsbereich Vorderkrimml. Betroffen waren auch Häuser in der umliegenden Siedlung.

Die Gewitterfront am Sonntagabend hatte die Einsatzkräfte auch in zahlreichen anderen Salzburger Gemeinden auf Trab gehalten. Betroffen waren neben dem Pinzgau auch der Pongau, der Tennengau, der Flachgau und die Stadt Salzburg. Vor allem Sturmböen und Blitzschläge verursachten eine Vielzahl an Einsätzen. Um 19.00 Uhr gingen die ersten Notrufe ein. Die Einsatzkräfte mussten hauptsächlich umgestürzte Bäume entfernen, Verkehrswege freimachen, abgedeckte Dächer provisorisch abdichten und Schäden nach Blitzschlägen beseitigen, wie der Landesfeuerwehrverband berichtete. Einzig der Lungau blieb von dem Unwetter verschont.

Starkregen in Tirol

Indes gingen quer über Tirol Unwetter mit Starkregen nieder. In Kirchbichl im Bezirk Kufstein wurde etwa eine Unterführung der Langkampfenerstraße überflutet. Ein 23-jähriger Pkw-Lenker fuhr trotzdem durch die Unterführung und blieb nach rund 50 Metern stecken. Da das Wasser weiter stieg, musste sich der Mann durch das Fenster der Fahrertüre auf den Pkw retten. Er blieb unverletzt. Die Feuerwehr Kirchbichl barg das Auto aus der Unterführung. Ein starkes Unwetter mit Wolkenbruch und Hagel ging auch über Wenns im Pitztal nieder. Eine Mure ging ab, mehrere Bäche traten über die Ufer und ein Baum stürzte auf die Pitztalstraße.

Hagel in der Steiermark

In der Steiermark verursachte das jüngste Unwetter vom Sonntagnachmittag nach ersten Erhebungen einen Schaden von 2,8 Millionen Euro, teilte die Hagelversicherung am Montag in einer Aussendung mit. Besonders betroffen waren die Bezirke Murtal, Weiz und Leibnitz. Der Gesamtschaden aufgrund von Hagelereignissen in der Landwirtschaft in der Steiermark in diesem Jahr liegt demnach bei 24 Millionen Euro.

Unwetterfront in Oberösterreich

Zwei Stunden lang zog eine Unwetterfront Sonntagabend über Oberösterreich hinweg und bescherte 1.500 Mitgliedern von 113 Feuerwehren rund 260 Einsätze. Annähernd alle Bezirke waren hauptsächlich von Sturmschäden betroffen, berichtete das Landesfeuerwehrkommando. Die meisten Einsätze betrafen umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer, vereinzelt gab es Überflutungen und Brände wegen Blitzeinschlags.

96 Einsätze in Niederösterreich

In Niederösterreich forderten Unwetter die Helfer in mehreren Teilen des Landes. Die Feuerwehren rückten nach Angaben von Franz Resperger vom Landeskommando zu 96 Einsätzen aus. Sturmböen hatten vielerorts für umgestürzte Bäume gesorgt. Betroffen waren neben dem Bezirk Neunkirchen u.a. auch St. Pölten sowie die Umgebung der Landeshauptstadt.

Wie gehts heute weiter?

Für Heute prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) den Durchzug einer Kaltfront mit dichten Wolken sowie mit kräftigem Regen durch Österreich. Dabei musste vor allem nördlich des Alpenhauptkammes im Laufe des Nachmittags mit einsetzendem Starkregen gerechnet werden. In den Niederschlag könnten auch Gewitter eingelagert sein, hieß es auf der Homepage der ZAMG. Im Süden und Südosten sollte die Sonne länger scheinen. Allerdings erwarten die Meteorologen auch hier in weiterer Folge zum Teil starke Gewitter.

(apa/makl)

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