Ab in die (Sommer)Schule

Heute geht's los

(24.08.2020) Heute geht’s back to school – zumindest für rund 11.000 Schüler aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Heuer gibt es ja in den letzten zwei Ferienwochen zum ersten Mal die Sommerschule. Dabei soll gezielt das Lesen, Schreiben, Sprechen und Hörverständnis in Deutsch verbessert werden. Aufgrund der Corona-Pandemie hat es wochenlang nur Fernunterricht gegeben. Viele Kids haben Aufholbedarf. Die knapp 11.900 Kinder in den anderen Bundesländern folgen ab 31. August.

Zielgruppe
Zielgruppe sind Schüler mit Problemen in der Unterrichtssprache - konkret außerordentliche Schüler, die in Deutsch zwischen vier und fünf stehen oder die wegen der Corona-bedingten Umstellung auf Fernunterricht in den vergangenen Monaten einen besonderen Aufholbedarf haben.

Kein Basic-Unterricht
Das pädagogische Konzept sieht keine klassischen 50-Minuten-Einheiten vor, sondern abwechslungsreichen Unterricht in Kleingruppen. Die Schüler sollen dabei laut Infobroschüre des Ministeriums im Team ein Projekt zu einem bestimmten Thema erarbeiten.

Projekte
Das projektorientierte Arbeiten in Kleingruppen soll zusätzlich Zusammenhalt und Sozialkompetenz der Schüler stärken. Am Ende soll dann ein möglichst greifbares Produkt wie ein kurzes Video, ein Plakat, Poster oder Theaterstück herauskommen, das am letzten Tag der Sommerschule präsentiert und im Idealfall mit nach Hause genommen werden kann.

Studenten
Den Unterricht in den Sommerschulen übernehmen Lehramtsstudenten, entweder im Tandem mit Kommilitonen oder mit erfahrenen Lehrern, die sich freiwillig als Mentoren gemeldet haben. Ausgewählte gute Schüler sollen außerdem als "Buddies" die Gruppen auflockern: Diese Jugendlichen aus höheren Schulstufen, die sich freiwillig für die Sommerschule gemeldet haben, sollen als Vorbilder dienen und die Arbeit der Lehrer unterstützen, indem sie Einzelne oder Schülergruppen betreuen.

(mt/apa)

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