Abofalle: Jeder Fünfte zahlt

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Trotz aller Warnungen: Abofallen funktionieren noch immer – und wie! Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Europäischen Verbraucherzentrums. Was die Zahl der Opfer betrifft, liegt Österreich im Europa-Vergleich unter den Top 6. Und jeder fünfte Betroffene zahlt, obwohl er sich sicher ist, dass er weder etwas bestellt, noch angeklickt hat. Häufigster Fehler: Die User stoßen im Netz auf Werbung für billige oder kostenlose Produkte. Und dann passiert es: Ein falscher Klick, schon hat man einen Vertrag abgeschlossen. Kurze Zeit später flattern Rechnungen ins Haus.

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Doch warum zahlen eigentlich so viele diesen Betrag?

Maria Wallner vom Europäischen Verbraucherzentrum:
“Die meisten Konsumenten sind stark eingeschüchtert. Die Anbieter verschicken oft auch regelrecht Droh-Mails, man hat dann Angst vor Konsequenzen. Die User müssen sich aber natürlich dagegen wehren, wir helfen da auch gerne weiter.“

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Wichtig ist, dass du beim Surfen gut aufpasst, damit du erst gar nicht in die Abo-Falle tappst:

  • Sei kritisch: Niemand schenkt dir etwas im Netz. Werbung für Gratis-Produkte oder Mega-Schnäppchen sollten dich schon mal skeptisch machen.

  • Anbieter checken: Wer lockt da eigentlich mit einem guten Angebot? Mach dich schlau, vielleicht gibt es ja schon negative Bewertungen im Netz. Achte auf das Impressum, so hat diese Firma ihren Sitz?

  • AGB kontrollieren: Hier solltest du auf jeden Fall fündig werden. Die Abo-Kosten sind häufig im Kleingedruckten zu lesen.

  • Screenshots: Du musst unbedingt alles dokumentieren. Also mach von der aktuellen Version der AGB unbedingt einen Screenshot. Das kann im Fall der Fälle als Beweis dienen.

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