Achtung bei WLAN-Hotspots

WLAN-Hotspots können gefährlich sein! Immer mehr Cyberkriminelle nehmen die beliebten Hotspots im Ausland oder auch in heimischen Cafés ins Visier. Denn: Wir vergessen beim Surfen fast automatisch, auf unsere Sicherheit zu achten. Hotspots-Betreiber können aber unverschlüsselte Daten mitlesen und das ruft natürlich auch Kriminelle auf den Plan. Sie können, vor allem beim Abrufen von E-Mails, deine Daten sehen und so sogar deine Identität stehlen. Dadurch können sie etwa auch unbemerkt Geld von deinem Konto abbuchen.

Datenschützer Georg Markus Kainz von Quintessenz.at:
“Ich schaue immer drauf, ob mein Username, mein Passwort und mein E-Mail-Zugriff verschlüsselt sind. Außerdem achte ich darauf, ob die Websites, also die https die ich aufrufe, verschlüsselt sind. Hier muss man einfach einen Blick mehr auf die Sicherheit werfen. Ich darf mich einfach nicht darauf verlassen, dass der Hotspot-Betreiber, den ich irgendwo auf der Welt mit meinem Handy oder mit meinem Laptop benutze, nicht versucht, an meine Daten heranzukommen.“

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So schützt du dich und deine Daten

  1. Shoppen und Online-Banküberweisungen lieber zuhause erledigen!

  2. Nicht lange surfen! Je länger du mit einem öffentlichen Netzwerk verbunden bist, desto eher haben Hacker die Chance, zuzugreifen.

  3. Achte darauf, dass Websites und Hotspots verschlüsselt sind.

  4. Wenn W-LAN Hotspots nicht verschlüsselt sind, hast du immer noch die Möglichkeit, mit einer VPN-Connection (Virtual Private Network) eine direkte Verbindung zum Router aufzubauen. So bist du nicht mehr in einem fremden Netz, sondern in deinem eigenen.

  5. Schalte die automatische Verbindung zum WLAN-Hotspot aus! Verbinde immer nur bewusst und deaktiviere nach dem Surfen die WLAN-Funktion.

  6. Wenn du ganz sicher gehen willst, kannst du dein Handy oder deinen Laptop mit einer Sicherheitssoftware ausrüsten. So haben Hacker keine Chance, in deine Daten einzudringen!

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