Affen retten verirrten Camper

(27.03.2017) Dank tierischer Hilfe hat ein verirrter Camper neun Tage mitten im bolivianischen Dschungel überlebt. Ein 25-jähriger Chilene verirrt sich bei einem Spaziergang im Madidi National Park, erst neun Tage später wird er von den Rangern gefunden. Stark dehydriert, von Moskitos zerstochen und mit geschwollenen Füßen.

Dass er überhaupt überlebt hat, verdankt der Mann laut eigener Aussage einer Gruppe Affen. Die hätten ihm nämlich Obst von den Bäumen geworfen und ihn zu Wasserstellen geführt.

Glück gehabt, denn eigentlich teilen Affen nicht besonders gerne, sagt Affen-Expertin Svenja Gaubatz vom Kärntner Affenberg:
“Sie leben in Familien in sehr strenger Hierarchie. Sie haben den Camper sicher nicht als Opfer gesehen, das Hilfe braucht. Aber er dürfte sich den Affen gegenüber sehr gut verhalten haben, sehr passiv und mit entsprechendem Abstand. So haben sie ihn wohl indirekt mitgeschleppt.“

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