Alltagsdoping: Alk/Pillen/Gras

Wie oft trinkst du am Abend?

(17.12.2019) Wie viele Österreicher kiffen und trinken regelmäßig, um ihren Alltag zu meistern? Genau das will das Anton-Proksch-Institut jetzt in einer großen Studie herausfinden. Alltagsdoping nennt sich das Phänomen. Immer mehr Österreicher sollen regelmäßig trinken, kiffen oder Tabletten schlucken, um mit ihrem Leben klar zu kommen. Gerade beim Thema Alkohol fehlt aber oft das Problembewusstsein. Man trinkt immer wieder und wieder seine Feierabendbierchen oder Weingläschen – angeblich nur, weil es schmeckt.

Stimmt aber nicht, sagt Michael Musalek, Leiter des Anton-Proksch-Instituts:
"Gerade Alkohol gilt in Österreich bei vielen als reines Genussmittel. Diese After-Work-Drinks werden ja eigentlich nur als Genussdrinks bezeichnet. Das sind sie aber nicht. In vielen Fällen werden sie konsumiert, um zur Ruhe zu kommen. Oder um die Familie daheim auszuhalten."

Es ist aber nicht nur der Alkohol, sagt Musalek:
"Wir unterscheiden hier zwei Gruppen. Das eine sind die Stimulanzien, durch die wir mehr Leistung bringen können. Und das andere sind die sogenannten 'Downer', also Mittel mit denen wir runterkommen. Hier spielt Cannabis eine immer größere Rolle. Aber natürlich ist der Alkohol hier führend, gefolgt von Beruhigungsmitteln."

Das Anton-Proksch-Institut schätzt, dass in Österreich rund 150.000 Menschen Medikamentenabhängig sind.

(mc/17.12.19)

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