Amnesty warnt USA-Reisende

wegen anhaltender Waffengewalt

Amerika-Reisende sollen jetzt besonders vorsichtig sein! Amnesty International spricht wegen anhaltender Schusswaffengewalt eine Reisewarnung aus.

Die Menschenrechtsorganisation will damit ein Zeichen setzen. Es gehe nicht darum, Menschen davon abzuhalten, in die USA zu reisen. Aber die jüngsten Bluttaten und das Nicht-Reagieren der US-Regierung machen klar: Niemand sei vor Waffengewalt sicher, auch Touristen nicht.

Man sollte also stets einen Notfallplan haben, denn die Erstversorgung ist nicht immer gewährleistet, sagt Heinz Patzelt von Amnesty International Österreich: "Das Erste-Hilfe-Packerl im Auto ist immer eine kluge Idee. Auf der anderen Seite sollte man eine sehr gute Reiseversicherung abschließen, falls man in eine Notsituation kommt. Denn in einem normalen amerikanischen Spital wird man zuerst gefragt, ob man bezahlen kann und erst dann behandelt."

Waffengewalt sei schon lange kein reines Problem von Slum-Gegenden mehr, niemand ist sicher, sagt Heinz Patzelt: "Die Realität ist mittlerweile, dass es an touristischen Hot-Spots passiert, also etwa in der Touristenmetropole Las Vegas oder wo auch immer. Es gibt keinen Platz, an dem man sich sicher fühlen kann - also wie man sich das als Tourist, wenn man schöne Dinge sehen und bequem reisen möchte, vielleicht vorstellen würde."

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