Amok: So erkennst du Fake-Bilder

(26.07.2016) Falsch-Infos aus dem Netz erschweren die Arbeit der Polizei! Unglaublich, was nach dem Amoklauf in München in den Sozialen Medien abgegangen ist. Nur wenige Minuten nach der Tat haben User gemeldet, dass an mehreren Orten der Stadt geschossen werden würde. Drei Täter mit Gewehren seien unterwegs – alles falsch, wie sich erst nach Stunden herausgestellt hat. Wer solche Falschinfos bewusst verbreitet, macht sich strafbar.

Manche User teilen aber auch einfach leichtgläubig vermeintliche Bilder und Videos der Tat. So sind am Freitag Fotos einer Bluttat in Südafrika als München-Amokbilder verkauft und unzählige Male geteilt worden.

Du kannst Fake-Videos und Fake-Bilder aber erkennen. Marlene Kettinger von 'saferinternet.at':
“Man kann die Metadaten des Bildes überprüfen, man kann aber auch die Bilder-Rückwärtssuche bei Google nutzen. Und immer kritisch sein. Ein Fake-Foto kann man oft auf den zweiten Blick leicht erkennen. Wenn das Bild beispielsweise zu Mittag entstanden sein soll, auf dem Foto aber ganz lange Schatten zu sehen sind, dann kann etwas nicht stimmen.“

iphone

So erkennst du Fake-Bilder und Fake-Videos:

• Bilder-Rückwärtssuche: Meistens haben die Falsch-Melder ihre Bilder selbst aus dem Netz, daher lässt sich ein Foto mit der Google Bilder-Rückwärtssuche oft recht schnell finden. Die Suchmaschine arbeitet hier sehr gut, Probleme kann es mit sehr stark beschnittenen Fotos geben.

• Prüfe die Metadaten des Bildes: Check mal die Zusatzinfos, die es zu dem angeblichen Tat-Foto gibt. Häufig stößt man auf Aufnahmedatum, Uhrzeit und Ort. Es gibt im Netz mehrere Tools, mit denen sich die Metadaten auslesen lassen. Oft reicht aber auch ein Klick mit der rechten Maustaste.

• Bildinhalte genau prüfen: Vieles sieht man erst auf den zweiten Blick. Warum werfen die Menschen auf dem Foto so lange Schatten, obwohl das Bild doch zu Mittag geknipst worden sein soll. Sind das wirklich Verkehrszeichen aus dem Land, in dem die Tat passiert ist? Können die Wetterverhältnisse wirklich stimmen? Sei einfach kritisch.

Mordalarm in Gerasdorf

Mann mit Kopfschuss getötet

Tierquäler verstümmelt Ente

Prämie für Hinweise

NÖ: Schülerin vermisst

Polizei bittet um Hinweise

Sex-Skandal in Quarantänehotel

Corona-Anstieg in Melbourne

Hund von Polizei gerettet

Mischling beinahe etrunken

Upskirting wird zur Straftat

Spannerfotos bald strafbar

Corona-Maske am Rückspiegel

Experten warnen

Schwerer Kindesmissbrauch

44-Jähriger in Wien verhaftet