Amoklauf an russischer Uni

6 Tote

(20.09.2021) Tragische Szenen haben sich heute in Russland abgespielt: Ein mit einem Jagdgewehr bewaffneter Student hat am Montag an einer Universität in der russischen Stadt Perm das Feuer eröffnet und mindestens sechs Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Zuvor war von acht Toten gewesen, die russischen Behörden korrigierten die Opferzahlen später nach unten. Der Schütze wurde demnach verletzt, nachdem er sich der Festnahme widersetzt hatte. Er wurde als Student der Universität rund 1.300 km östlich von Moskau identifiziert.

Der Schütze wurde im Krankenhaus behandelt, teilte die Strafverfolgungsbehörde laut Reuters in einer Erklärung mit. Eine Sprecherin der Universität hatte zuvor gesagt, der Schütze sei "liquidiert", sagte aber laut Reuters später, er befinde sich in Polizeigewahrsam.

Auf Videos im sozialen Netzwerk Telegram war zu sehen, wie Menschen aus Fenstern sprangen. Im Inneren des Gebäudes verbarrikadierten Studenten mit Stühlen und Tischen die Türen. Sie waren aufgefordert worden, sich in den Hörsälen einzuschließen. Dozenten hatten sich eigenen Angaben zufolge vor dem maskierten Mann in ihren Büros verschanzt." Es waren ungefähr 60 Leute im Hörsaal. Wir haben die Tür geschlossen und mit Stühlen verbarrikadiert", sagte der Student Semyon Karyakin gegenüber Reuters.

Der Schütze wurde als Student der Universität identifiziert, der das Jagdgewehr im Mai erhalten hatte, teilten die Behörden mit. Lokale Medien identifizierten den Schützen als einen 18-jährigen Studenten, der zuvor in sozialen Medien ein Foto von sich selbst gepostet haben soll, auf dem er mit Gewehr, Helm und Munition posierte. "Ich habe lange darüber nachgedacht, seit Jahren, und mir wurde klar, dass die Zeit gekommen war, das zu tun, wovon ich geträumt habe", Sechshieß es demnach in einem Posting auf einem ihm zugeschriebenen Social-Media-Account, der später gelöscht wurde. Der mutmaßliche Täter gab demnach weiters an, seine Handlungen hätten nichts mit Politik oder Religion zu tun, sondern seien von Hass motiviert.

(mt/apa)

Messerangriff: Freude im Iran

Autor Rushdie in Lebensgefahr

Zweijährige stürzt 50 Meter ab

Notarzthubschrauber im Einsatz

Schwerer Sturm bei Festival

Toter und Verletzte in Spanien

Hilferuf "Luisa" in ganz Tirol

Gegen sexualisierte Gewalt

Schwerer Unfall auf A6

Mindestens 3 Tote

150-Meter-Sturz überlebt!

Frau abgestürzt

Trump: FBI wird fündig

Dokumente beschlagnahmt

USA: Autor wird attackiert

Auf Bühne in Hals gestochen