Anklage: 109 Buben missbraucht

Arzt in OÖ unter Verdacht

(10.02.2020) Die Staatsanwaltschaft Wels hat Anklage gegen einen Arzt aus dem Salzkammergut erhoben. Er steht in Verdacht, 109 Buben missbraucht zu haben. 40 von ihnen sollen zum Zeitpunkt der Übergriffe unter 14 Jahre alt gewesen sein.

In der Anklageschrift ist von "teils schweren sexuellen Missbrauchshandlungen" die Rede. Der Arzt soll die Buben im Intimbereich untersucht und ihnen eingeredet haben, dass diese sexuellen Praktiken Teil der Behandlung seien. Nachdem die Mutter eines 15-Jährigen Vorwürfe erhoben hatte, meldeten sich auch andere Patienten.

Der 57-jährige Arzt soll zurechnungsfähig sein, leidet laut Gutachten aber an schwerer Pädophilie und gilt als gefährlich. Deshalb wurde auch ein Antrag auf Unterbringung in einer Anstalt eingebracht.

Von den insgesamt 109 bekannten Fällen, sollen sich mindestens 30 Fälle außerhalb der Ordination abgespielt haben. Zumindest drei Buben haben laut Gutachten "schwere Folgeschäden" davon getragen. Somit liegt der Strafrahmen zwischen fünf und 15 Jahren.

(APA/CJ)

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