Antisemitische Attacke in Wien

Frau bedroht Rabbiner

(27.11.2020) Angriff auf einen Rabbiner auf offener Straße! Der Vorfall hat sich gestern Nachmittag gegen 16 Uhr im Haltestellenbereich Rennweg im dritten Wiener Gemeindebezirk ereignet. Eine dem Rabbi unbekannte Frau soll ihn mit einem Messer bedroht und ihm die Kippa vom Kopf gerissen haben. Außerdem soll sie antisemitische Parolen geschrien und dann zu Fuß geflüchtet sein. Laut Polizeibericht hat es keine Verletzten gegeben.

Politiker beziehen Stellung

Bürgermeister Michael Ludwig ist über die steigende Zahl antisemitisch motivierter Übergriffe beunruhigt und betont die Weltoffenheit Wiens. „Antisemitismus hat in unserer Stadt keinen Platz“, so Ludwig auf Twitter.

Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundespräsident Alexander Van der Bellen verurteilen die Tat.

Laut Antisemitismus Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) sei keiner der mehr als zehn Anwesenden dem Rabbiner zu Hilfe gekommen. Der Geistliche sei aber wohlauf.

Ermittlungen laufen

Die Polizeifahndung nach der flüchtigen Täterin war bisher erfolglos. Gesucht wird eine ca. 170 cm große, in grauem Mantel gekleidete Frau um die 50.
Zeugen sollen sich bei der Wiener Polizei melden. Mittlerweile nimmt auch das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung die Ermittlungen auf.

Innenminister Karl Nehammer versichert in einem Twitter-Post: „Neben dem bereits angeordneten verstärkten Schutz der Synagogen werden alle Maßnahmen getroffen, um diesen offensichtlich antisemitisch motivierten Angriff rasch aufzuklären.“

(lk)

Britische Mutation in Kärnten

drei Verdachtsfälle

Neuer PCR-Test aus Salzburg

erkennt Mutationen sofort

"Uns ist das Ding entglitten"

Merkel-Aussage macht Runde

Impfskepsis nimmt ab

Verweigerer werden weniger

Weltweit höchste Cov-Todesrate

in Großbritannien

Party-Alarm bei Skiurlaubern

St. Anton am Arlberg

Ein zweiter Corona Sommer?

Unrealistische Erwartungen

AstraZeneca nur für "Junge"?

Zulassung für Ü-65 wackelt