Schuldspruch fix, Strafhöhe offen

Nächste Runde im Prozess gegen die Arsen-Mörderin. Jene 52-jährige Polin, die zwei Männer schleichend mit Gift getötet hat, steht heute vor dem Oberlandesgericht Wien. Der Schuldspruch ist bereits bestätigt, in der Berufungsverhandlung geht es nur mehr darum, ob es bei lebenslanger Haft bleibt. Verteidiger Timo Gerersdorfer verlangt eine geringere Strafe, bis zuletzt habe es Zweifel an der Schuld der Frau gegeben. Weil ihr Mann und in Sohn in Polen leben, will sie jedenfalls dort die Strafe absitzen, sagt Gerersdorfer: "Daher würden wir schauen, dass sie in eine Justizanstalt verlegt wird, die relativ nah an ihrem Heimatort ist. Wichtig ist aber auch, dass sie dort psychisch betreut werden kann. Sie ist selbstmordgefährdet und verbringt ja auch hier bis jetzt die U-Haft in einer Psychiatrie und nicht im Gefängnis."

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