Arzt niedergestochen: Prozess

Attacke in Wiener Spital

Weil er einen Arzt im Krankenhaus niedergestochen haben soll, muss sich ein 33-Jähriger heute in Wien vor Gericht verantworten. Der Mann soll im heurigen Juli auf der Herzambulanz des SMZ Süd einen Arzt mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Eine Not-OP hat dem Opfer das Leben gerettet. Der Angeklagte ist im Spital Patient gewesen und dürfte sich offenbar schlecht behandelt gefühlt haben.

Da er aber an einer paranoiden Wahnerkrankung leiden soll, droht ihm die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Rechtsexperte Anwalt Johannes Schriefl:
"Es gibt also keine Anklage wegen versuchten Mordes. Laut Gutachten soll er ja die Tragweite und die Folgen seiner Tat nicht erkennen. Daher ist ein Schuldspruch nicht möglich."

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