AUA legt Flugzeuge still

Sparkurs wegen Corona

(21.04.2020) Die AUA schickt wegen der Coronakrise ältere Flugzeuge in den Ruhestand. Davon betroffen sind auch drei der zwölf Langstreckenflugzeuge. Sie werden dauerhaft stillgelegt. "Der Neustart-Plan sieht nun ein Flotte im Jahr 2022 von rund 60 Flugzeugen vor", teilte die österreichische Lufthansa-Tochter am Dienstag mit. Derzeit hat die AUA rund 80 Flugzeuge.

"Wir wollen unser Langstrecken-Drehkreuz erhalten, auch wenn uns erstmal keine andere Wahl bleibt, als uns an den etwas kleineren Markt anzupassen", wird AUA-Chef Alexis von Hoensbroech in der Aussendung zitiert.

Auch bei den derzeit 7.000 Mitarbeitern muss der Rotstift angesetzt werden, um die Schulden nach der Krise wieder abzubauen. "Zukunftsfit bedeutet auch, dass wir in der Lage sein müssen, unsere Flugzeuge, Gebühren, Löhne und Investitionen zu finanzieren und natürlich auch etwaige Belastungen und Kredite aus dem Corona-Grounding zurückzuzahlen", so Hoensbroech.

"Wir werden uns von den ältesten und kleinsten Flugzeugen trennen", sagte AUA-Vorstand Andreas Otto, "auch aus ökologischen Überlegungen". Die Fluggesellschaft spricht mit der Regierung derzeit über Staatshilfe, kolportiert sind 800 Mio. Euro. Über eine Standortgarantie oder eine staatliche Beteiligung wird direkt mit dem Eigentümer in Frankfurt verhandelt.

(ap/APA)

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