Aus für Anonymität im Netz?

Pläne für Identitätsnachweis

Kommt jetzt echt ein digitales Vermummungsverbot? Laut eines Berichts von “futurezone.at“ soll die Regierung heute im Ministerrat ihre Pläne für Identitätsnachweise im Netz präsentieren. Usern soll es künftig unmöglich sein, anonym etwas zu posten.

Und dafür braucht es keine Klarnamenpflicht, sagt Barbara Wimmer von futurezone.at:
"Wer in Österreich künftig etwas posten will, kann das auch weiterhin unter einem Pseudonym tun. Man muss aber seine Kontaktdaten oder seine Telefonnummer beim Provider hinterlegen."

Wie die Pläne der Regierung genau aussehen, ist derzeit noch unklar. Eine Möglichkeit wäre aber die Handy-Registrierung, sagt Wimmer:
"Das heißt, dass die Forenbetreiber über den Mobilfunkbetreiber eine Registrierung durchführen. Und erst wenn man dann beispielsweise eine SMS bekommen hat, kann man auch etwas posten."

Es gibt aber auch andere Optionen:
"Es wäre auch möglich, dass sich die Forenbetreiber und Internetanbieter selbst aussuchen, wie sie die Nutzer identifizieren. Also quasi ein technologieneutraler Ansatz."

Ziel der Regierung: Bei strafrechtlich relevanten Postings soll die wahre Identität der User schnell herausgefunden werden.

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