Aus für Austrogurkerl

Essiggurkerl 611

(02.10.2018) Gibt es bald das endgültige Aus für das österreichische Gurkerl? Oberösterreich ist das letzte Bundesland, indem das heimische Gurkerl noch angebaut wird. Doch auch damit kann bald Schluss sein. Einer der Gründe ist, dass schon seit Jahren immer mehr Saisonarbeiter lieber in Deutschland arbeiten. Der Lohn, den sie dort erhalten, sei deutlich attraktiver und damit hätten die heimischen Bauern keine Chance, im Wettbewerb gegen die deutschen Nachbarn mithalten zu können. Stefan Hamedinger von der Landwirtschaftskammer:

"Wir haben Lohnnebenkosten von ca. fünf Euro, die der deutsche Bauer nicht hat und daher kann er es sich auch leisten, seinem Arbeiter mehr zu geben und somit unsere Saisonarbeiter abzuwerben."

Auch der Anbau von Spargel, Erdbeeren oder Schnittlauch sei betroffen. Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich fordert so rasch als möglich eine wettbewerbsfähige Lösung, damit das Austro-Gurkerl erhalten bleibt.

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