Ausgangssperre in Kalifornien

40 Mio. Menschen betroffen

(20.03.2020) Amerikas bevölkerungsreichster Staat Kalifornien ergreift die bisher drastischsten Anti-Corona-Maßnahmen in den USA.

Gouverneur Gavin Newsom hat eine Ausgangssperre verhängt. Im “emergency operations center” in Sacramento - das ist jenes Zentrum, in dem normalerweise die Einsätze bei großen Waldbränden und schweren Erdbeben koordiniert werden - fordert Newson knapp 40 Millionen Menschen auf, zu Hause zu bleiben.

Kalifornien ist Vorreiter, denn selbst Andrew M. Cuomo, der Gouverneur des Staates New York, hat sich zuvor gehütet, derartige Maßnahmen zu erlassen, obwohl es in New York weitaus mehr Corona-Fälle gibt als in Kalifornien.

Newson begründet seinen Schritt damit, dass er mit über 25 Millionen Corona-Infektionen in seinem Staat rechne. Das sind über 60 Prozent der Bevölkerung, schreibt Newsom in seinem Brief an US-Präsident Trump. Bisher wurden in Kalifornien 958 Infektionsfälle registriert, 19 Menschen sind gestorben. Kalifornien hat um sofortige Entsendung eines Krankenhausschiffs gebeten und Bundeshilfen in Höhe von einer Milliarde Dollar beantragt.

Konkret schaut es mit den Auflagen so aus: Regierungsstellen, Banken und Geschäfte wie Lebensmittelläden und Apotheken haben offen. Auch brauchen die Amerikaner um ihr beliebtes “take out” nicht fürchten, denn Essen bestellen funktioniert nach wie vor, nur “I’ll take you out for dinner” in den Restaurants ist zu unterlassen.

Bars, Fitnesscenter und Versammlungsstätten müssen zusperren, aber “fear not, Californians”, ihr könnt weiter am Strand eure tägliche Jogging- beziehungsweise Radrunde drehen, nur bitte mit Abstand voneinander.

(apa/lz)

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