Ausschreitungen in Frankreich

Nach Champions League Sieg

(01.06.2025) In der Nacht des historischen Champions-League-Triumphs von Paris Saint-Germain ist es in der französischen Hauptstadt zu gewaltsamen Krawallen gekommen. Randalierer plünderten Geschäfte, schlugen Fensterscheiben ein und zündeten Autos an - 294 Menschen wurden festgenommen, wie französische Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Ausschreitungen gab es insbesondere auf dem - später von der Polizei geräumten - Prachtboulevard Champs-Élysées.

Auch in der Nähe des Prinzenparks, wo sich Zehntausende Fußballfans zum Public Viewing versammelt hatten, kam es zu Randalen. Die Einsatzkräfte wurden teils mit Feuerwerkskörpern beschossen und gingen ihrerseits mit Tränengas gegen Krawallmacher vor.

Innenminister schimpft über "Barbaren"

Frankreichs Innenminister Bruno Retailleau schrieb am Abend auf X von "Barbaren", die Einsatzkräfte provoziert hätten, während wahre Fans sich für das Endspiel zwischen PSG und Inter Mailand in München begeisterten. Später teilte er einen Aufruf des Pariser Clubs an alle Fans, sich respektvoll und friedlich zu verhalten.

Auto rast in Menschenmenge

Im südostfranzösischen Grenoble raste im Zuge der Feierlichkeiten ein Auto in eine Menschenmenge, es gab vier Verletzte. Der Fahrer verlor mutmaßlich die Kontrolle, teilte die Präfektur mit. Bei den Verletzten handelt es sich den Behörden zufolge um Mitglieder einer Familie. Zwei von ihnen seien schwer verletzt. Der Fahrer habe sich selbst der Polizei gestellt und befinde sich in Polizeigewahrsam.

Keine größeren Ausschreitungen in München

In München, der Stadt des Endspiels, blieb es nach der Partie trotz kleinerer Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fans weitgehend friedlich. Der überwiegende Teil der Anhänger habe sich fair benommen und nicht randaliert, teilte die Polizei mit. Zwar habe es 15 vorläufige Festnahmen gegeben, etwa wegen Hausfriedensbruch. Größere Vorfälle blieben aber aus, wie ein Polizeisprecher sagte.

(APA/CD)

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