Auszahlung Corona-Fonds

Erst 4,14 Millionen ausgezahlt

(17.03.2025) Der Corona-Fonds in Niederösterreich hat bisher insgesamt 4,14 Millionen Euro ausgezahlt. Damit wurde nur ein Bruchteil der zur Verfügung stehenden Summe von 31,3 Millionen Euro ausgeschöpft. Von 8.719 bis 11. März gestellten Anträgen mit einem Volumen von rund sieben Millionen Euro wurden 6.394 Ansuchen bewilligt, zog Landesrat Christoph Luisser am Montag in einer Pressekonferenz eine Zwischenbilanz. Der Freiheitliche forderte eine "echte Aufarbeitung auf Bundesebene".

Die schwarz-blaue Landesregierung hatte den "NÖ Covid-Hilfsfonds für Corona-Folgen" 2023 eingerichtet. Um Unterstützung konnte bis Ende Februar dieses Jahres angesucht werden, "jetzt werden die noch offenen Anträge abgearbeitet", erläuterte Luisser. Beantragte Projekte von Vereinen können bis Ende Juni 2025 abgewickelt werden. Die Auszahlung läuft den Angaben zufolge bis Ende August. Nicht verwendete Mittel fließen in das allgemeine Budget. In einer ersten Phase wurden Strafen, die auf Basis von später durch den Verfassungsgerichtshof (VfGH) aufgehobenen Gesetzen von niederösterreichischen Bezirksverwaltungsbehörden verhängt wurden, rückerstattet. Dann konnte u.a. bei Long-Covid-Folgen und Impfbeeinträchtigungen um Unterstützung angesucht werden, auch Vereine wurden gefördert.

Als "besonders alarmierend" bezeichnete es Luisser, dass fast die Hälfte der Mittel für psychische und seelische Schäden besonders bei Kindern und Jugendlichen beantragt wurden. Laut dem Landesrat haben sich auch "sehr viele Menschen" gemeldet, die nach der Covid-Injektion gesundheitliche Probleme entwickelt hätten.

(FJ/APA)

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