Bar-Besitzer in U-Haft

Trauertag in Crans-Montana

(09.01.2026) Trauertag in Crans-Montana! Nach einer über sechsstündigen Befragung zum tödlichen Feuer bei einer Silvester-Party im Schweizer Skiort Crans-Montana ist einer der Bar-Besitzer in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen den Franzosen in Sitten im Kanton Wallis wurde Untersuchungshaft verhängt. Gegen ihn und seine Frau, die ebenfalls Mitbesitzerin der Bar ist, wird seit Jänner wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und Körperverletzung ermittelt.

Nur kurz vor der Meldung über die Untersuchungshaft hatte das Gedenken für die Opfer stattgefunden. Begleitet vom Glockengeläut der Kirchen hielt das Land am Freitag um 14.00 Uhr eine Schweigeminute ab. Kurz zuvor hatte in Martigny westlich von Crans-Montana eine Trauerfeier begonnen, zu der neben Bundespräsident Guy Parmelin auch Gäste aus dem Ausland wie der französische Präsident Emmanuel Macron anreisten.

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Bei der Brandkatastrophe in der Silvesternacht sind 40 Menschen ums Leben gekommen. Die Hälfte der Todesopfer war minderjährig; das jüngste war erst 14 Jahre alt, das älteste 39. Außerdem wurden 116 Menschen verletzt, viele von ihnen sehr schwer. Einige von ihnen werden in auf Brandverletzungen spezialisierten Kliniken in Deutschland behandelt.

(mt/apa)

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