Formel 1: Ecclestone vor Gericht

Nach dem Fall Uli Hoeneß steht heute in München der nächste Sport-Promi vor dem Richter. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone muss sich wegen einer angeblichen Schmiergeldaffäre verantworten. Ecclestone soll dem früheren Geschäftsführer der Bayerischen Landesbank Gerhard Gribkowsky rund 44 Millionen US-Dollar gezahlt haben, um den Verkauf von Formel-1-Anteilen zu beeinflussen. Dafür drohen ihm bis zu 10 Jahre Haft. Ecclestone fühlt sich jedoch unschuldig.

Prozessbeobachter Christoph Giesen von der 'Süddeutschen Zeitung':
“Laut Ecclestone sei er von Gribkowsky erpresst worden. Wir müssen uns also auf einen sehr langen Prozess einstellen. Ein Urteil wird frühestens im September erwartet.“

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