BGLD: Geburt in der Rettung

Baby Hanna hat es eilig

(24.09.2025) Mah, so süß! Die kleine Hanna aus Halbturn (Bezirk Neusiedl am See) hatte es bei ihrer Geburt besonders eilig. In Purbach, am Weg ins Krankenhaus Eisenstadt und noch bevor der Rettungswagen des Roten Kreuzes sich richtig einbremste, tat sie um 4.20 Uhr ihren ersten Schrei, teilte die Hilfsorganisation heute mit. Nach der Erstversorgung wurden Mutter und Kind dann wohlbehalten ins Spital gebracht und dort vom Papa in Empfang genommen. Dieser war übrigens selbst auch in einem Rettungsauto zur Welt gekommen, so das Rote Kreuz. Aber auch in Deutschland ist es zu einer Geburt im Rettungsauto gekommen.

Ein Mädchen hat auf der Autobahn A95 das Licht der Welt erblickt. Die 34-jährige Mutter war mit ihrem Partner auf dem Weg in die Klinik, als die Wehen so stark wurden, dass an Weiterfahren nicht mehr zu denken war. Der Vater packte das Nötigste ein, blieb ruhig – und wurde unverhofft zum Geburtshelfer.

Einsatz an der Autobahn

Die integrierte Leitstelle alarmierte Rettungskräfte zur „A95, Fahrtrichtung Garmisch, Kilometer 4,9“. Als der erste Rettungswagen eintraf, waren Mutter und Kind bereits im Familienauto zur Welt gebracht – beide augenscheinlich wohlauf. Der Vater wies das Team ein. Kurz darauf übernahmen ein Kindernotarzt und der Neugeborenennotarztdienst die Erstversorgung des Babys, während ein Notarztteam sich im Rettungswagen um die Mutter kümmerte. Die Feuerwehr München sicherte die Einsatzstelle mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug ab, um den Verkehr zu schützen.

Weiterfahrt in die Klinik

Nach der Stabilisierung fuhr der Konvoi – Rettungsdienst, Notärzte und Feuerwehr – gemeinsam in die ursprünglich vorgesehene Klinik. Laut Einsatzkräften geht es der jungen Familie gut. Nach dem rasanten Start wünschen Helferinnen und Helfer nun vor allem eines: eine ruhige Kennenlernzeit.

(fd/apa)

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