Kippt Verbot von Spielautomaten?

(02.03.2015) Heute entscheidet der Verfassungsgerichtshof über das Verbot des Automatenspiels in Wien. Die Betreiber wehren sich dagegen, dass ihre Konzessionen einfach so für ungültig erklärt werden. Es geht um über 900 Lizenzen für fast 2.700 Automaten und um einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro. Sollte das Verbot aufrecht bleiben, fordern die Automatenbetreiber zumindest Schadenersatz.

Aber abgesehen von der politischen Debatte: Für die Süchtigen wäre ein Verbot wichtig, sagt Suchtexperte und Buchautor Kurosch Yazdi:
„Natürlich gibt es vereinzelt Menschen, die - auch wenn etwas verboten ist - ihre Möglichkeiten finden, sich etwas zu beschaffen. Das ist so bei Heroin zum Beispiel. Aber es ist klar: Für die allgemeine Bevölkerung ist es so, dass je schwieriger etwas zur Verfügung steht, desto weniger Süchtige gibt es.“

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