Blutkonserve per Drohne?

Zum ersten Mal in Ö

(22.09.2021) Stell dir vor, die Blutkonserve kommt per Drohne geflogen! Genau das ist jetzt in Österreich zum ersten Mal geschehen: Das Rote Kreuz hat am Mittwoch erstmals in Österreich eine Blutkonserve automatisch per Drohne ausliefern lassen. "Die Aktion ist symbolisch, der Flug von der Rotkreuzbezirksstelle Lilienfeld ins nahe gelegene Landesklinikum dauerte nur wenige Minuten, aber sie zeigt, wie Drohnen in Zukunft das Helfen erleichtern können", sprach die Organisation in einer Aussendung von einem Projekt, das "wegweisend" sei.

"Bereits jetzt verwenden wir Drohnen, etwa bei Personensuchen oder zur raschen Lageerhebung nach größeren Unfällen", erklärte Bundesrettungskommandant Gerry Foitik vom Roten Kreuz: "Blutkonserven mit Drohnen auszuliefern ist ein weitere vielversprechende Anwendung."

Blaulichtorganisationen hoffen nun, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen für mehr Einsatzmöglichkeiten geschaffen werden. Eine Änderung der EU-Vorschriften habe erste Erleichterungen gebracht, doch die Sicherheitsauflagen seien hoch. Automatische Flüge ohne Pilot wie jener in Lilienfeld müssen derzeit einzeln und detailliert beantragt werden. In Ruanda würden zum Beispiel bereits Blutkonserven von Drohnen ausgeliefert, in der Schweiz werden medizinische Produkte auf diese Art transportiert, hieß es.

(mt/apa)

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