Brad Pitt klagt Angelina Jolie
35 Mio. Dollar um Weingut
(07.11.2025) Es ist ein juristisches Tauziehen um das gemeinsame Weingut zweier Hollywood-Stars: Angelina Jolie und Brad Pitt, die jahrelang verheiratet waren. Im Mittelpunkt steht ihr gemeinsames Unternehmen im französische Château Miraval.
Der Fight-Club-Star verklagt die Maleficent Hauptdarstellerin auf 35 Millionen Dollar Schadenersatz. Der Grund: Jolie soll ihren Anteil an dem Weinbetrieb ohne Brad Pitts Zustimmung verkauft haben - und damit gegen eine Vereinbarung gestoßen, die besagt, dass keiner der beiden Parteien seine Anteile ohne das Einverständnis des anderen verkaufen darf. Die 50-Jährige bestreitet diese Abmachung und wirft ihren Ex-Mann vor, aus Rache zu handeln.
Die Geschichte
Der Verkauf hat im Jahr 2021 stattgefunden. Damals hat Angelina Jolie ihre Anteile an die zur Stoli Group gehörende Tochtergesellschaft Tenute del Mondo. Nach Pitts Darstellung hat dieser Verkauf die Betriebsabläufe des Weinguts beeinträchtigt und finanzielle Schäden verursacht.
In einer E-Mail vom Oktober 2023 erklärten Jolies Anwälte, Pitt habe die belastende Situation selbst herbeigeführt, indem er sie auf erheblichen Schadensersatz verklagte. Zudem warfen sie ihm vor, Informationen über eine vier Jahre lang bestehende Geheimhaltungsvereinbarung im Zusammenhang mit angeblichem persönlichem Fehlverhalten nicht offengelegt zu haben.
Jolie wirft Pitt außerdem vor, er habe den Kauf ihrer Anteile verweigert, sofern sie nicht eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichne, die sie zum Schweigen über Missbrauchsvorwürfe während ihrer Ehe verpflichtet hätte.
Der 61-Jährige weist alle Vorwürfe zurück. Seine Anwälte behaupten, Jolie habe kurz nach dem Verkauf ihrer Miraval-Anteile selbst eine weitergehende, gegenseitige Nicht-Verunglimpfungs-Klausel im Rahmen des Scheidungsverfahrens vorgeschlagen.
Momentan gibt es anhaltenden Konflikte zwischen beiden Parteien, was die Herausgabe von Dokumenten angeht. Somit kommt der Fall nicht weiter.
(AVL)