Brandanschlag auf Flüchtlingsheim

Prozess um einen versuchten Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim. Am Landesgericht Feldkirch müssen sich heute zwei junge Vorarlberger verantworten. Ende Jänner sollen die beiden Männer einen „Molotowcocktail“ auf ein Flüchtlingsheim geworfen haben. Die 23 Heimbewohner sind zum Glück unverletzt geblieben.

Nur wenige Tage nach der Tat hat sich der 21-jährige Fluchtfahrer gestellt und ein Geständnis abgelegt. Er und sein Freund hätten bei einer Tankstelle Benzin in eine Weinflasche gefüllt. Dann seien sie zu dem Holzgebäude gefahren, hätten die Flasche angezündet und sie gegen die Hauswand geschmissen. Das Feuer ist zum Glück von selbst erloschen. Doch für Aufsehen sorgt eine angebliche Hakenkreuztätowierung des Flaschenwerfers. Die Angeklagten bestreiten vehement, dass die Tat einen rechtsextremen Bezug hätte. Es sei eine Spontan-Aktion gewesen. Ihnen drohen bis zu 10 Jahre Haft.

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