Brexit: Neuwahlen in UK?

May schwer angezählt

War es das jetzt für Theresa May? Das britische Unterhaus wird heute über Alternativen zum Brexit-Abkommen abstimmen – und zwar gegen den Willen der Regierung. Möglich, dass sich heute eine Mehrheit für eine zweites Referendum ausspricht. May müsste sich freilich nicht daran halten, bei einer großen Mehrheit wird der Druck auf sie aber natürlich gewaltig.

Spannend, denn eine zweites Referendum sei unter Premierministerin Theresa May kaum vorstellbar, sagt Paul Schmidt von der Gesellschaft für Europapolitik:
"Das bedeutet, es müsste wohl ein anderer Premierminister sein. Das könnte dann auch heißen, dass es zuvor Neuwahlen in Großbritannien braucht. Es ist sehr schwer zu prognostizieren."

Und May sei stark angezählt, so Schmidt:
"Sie ist unglaublich stur und stark. Auf der anderen Seite ist sie wirklich schwer angeschlagen und das Vertrauen in sie ist nahe dem Gefrierpunkt. Ich glaube, dass die Zeichen eher früher als später auf Neuwahlen stehen."

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