Brüder starben am Schulweg

Von Zug erfasst und getötet

(13.10.2020) Tragisches Unglück im deutschen Niederbayern. Zwei Schüler sind heute bei einem Bahnunfall ums Leben gekommen. Die beiden Brüder, 13 und 17 Jahre alt, haben in der Früh versucht, einen Zug zu erwischen, der noch im Bahnhof Bruckberg gestanden ist. Trotz der geschlossenen Schranken haben sie den Bahnübergang überquert. Dabei ist es zu dem Unglück gekommen. Sie wurden von einem durchfahrenden Regionalzug in voller Fahrt erfasst und tödlich verletzt. Zahlreiche Augenzeugen haben den Unfall beobachtet, darunter auch mehrere Schüler.

Rudolf Radlmeier, der Bürgermeister von Bruckberg, spricht von einem “rabenschwarzen Tag für die Gemeinde”. Die Fahrgäste werden genauso wie die Angehörigen der beiden Schüler von Kriseninterventionsteams vor Ort betreut. Auch die zahlreichen Schüler, die den Unfall miterlebt haben, wurden anschließend im Feuerwehrhaus der Gemeinde betreut. Auch für die rund 100 Einsatzkräfte, die an Ort und Stelle gewesen sind, war es “nichts Alltägliches”, so ein Polizeisprecher. Darum gebe es auch für sie Angebote zur seelsorgerischen Betreuung.

(jf/APA)

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