Brustvergrößerung: Pillen, Pumpen, OP?

Mit der Körbchengröße unzufrieden sind viele. Für solche, die den Schritt zum operativen Eingriff nicht wagen, gibt es im Internet teils zwielichtige Angebote, die Frau eine größere Oberweite versprechen. Die meisten dieser Produkte beruhen auf der Annahme, dass ein Mehr an weiblichen Hormonen wie Östrogen die Brust zum Wachsen anregt. Daher wird unter anderem empfohlen, östrogenhaltige Nahrungsmittel wie Milchprodukte zu sich zu nehmen.

Andere setzen auf östrogenhaltige Pillen, die zwei bis zehn Mal täglich eingenommen werden und so die Brust um bis zu eine Körbchengröße vergrößern sollen. Dass man dabei den eigenen Hormonhaushalt komplett aus dem Gleichgewicht bringt, sollte eigentlich auf der Hand liegen. Dennoch denken die Wenigsten an die negativen Folgen dieses Eingriffs in den Hormonhaushalt. Eine Rücksprache mit einem erfahrenen Arzt sollte unbedingt erfolgen, da Östrogene das Krebsrisiko erhöhen können, wie mehrere Studien belegen. Der Grund: Diese Hormongruppe regt das Zellwachstum an, was grundsätzlich die Bildung von Tumoren begünstigt.

Andere setzen auf Pumpen, welche die Brust von außen stimulieren und so zum Wachstum führen sollen. Mit solchen Methoden erreicht man aber bestenfalls eine Dehnung der Haut. Zwar kann es kurzfristig dazu kommen, dass die Brust größer wirkt – das liegt allerdings daran, dass sie auf den äußeren Druck reagiert und für einige Tage anschwillt. Eine dauerhafte Vergrößerung von mehr als einem Körbchen ist bis dato nur mit einem operativen Eingriff erreichbar. „Dass dadurch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krankheiten entsteht, ist ein Irrglaube“, klärt Dr. Thome, Experte für Brustvergrößerungen bei Aesthetic & Soul, auf. „Langzeitstudien bestätigen, dass die Gefahr an Brustkrebs zu erkranken bei Frauen mit Implantaten genauso hoch ist, wie bei Frauen, die keinen operativen Eingriff über sich ergehen ließen.“

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