Bub (12) totgefahren!

Mord oder Totschlag?

(16.09.2025) Ein schreckliches Verbrechen erschüttert Niedernhall in Baden-Württemberg. Ein zwölf Jahre alter Junge stirbt auf dem Parkplatz eines Supermarkts, nachdem ihn ein 18-Jähriger mit dem Auto anfährt. Das Foto voller Liebe, ein Kuss von einem Sohn für seine Mutter – heute ist es nur noch eine Erinnerung. In Niedernhall im Hohenlohekreis ist am Donnerstagabend ein zwölf Jahre alter Bub getötet worden. Ein 18-Jähriger soll ihn auf dem Parkplatz eines Supermarkts mit dem Auto verfolgt, angefahren und tödlich verletzt haben. Der Verdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft – die Ermittler prüfen sogar Mord.

Am Donnerstagabend geraten der 12-Jährige und sein 13 Jahre alter Freund auf dem Edeka-Parkplatz von Niedernhall mit einem 18-Jährigen und dessen Begleiter in Streit. Was den Konflikt auslöst, ist bislang unklar. Die Kinder wollen davonfahren, einer mit Fahrrad, der andere mit Tretroller. Doch der 18-Jährige und sein 16 Jahre alter Freund steigen in ein Auto, starten den Motor und geben Gas. Der Wagen erfasst den Zwölfjährigen. Er stürzt zu Boden und erliegt noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Sein Freund bleibt unverletzt.

Unmittelbar nach der Tat wird der Fahrer festgenommen. Am Freitag bestätigt ein Haftrichter den Haftbefehl wegen Totschlags. Ob der Fall sogar als Mord eingestuft wird, prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft. Ein Gutachter untersucht Geschwindigkeit, Fahrweise und Bremswege. Auch Zeugenaussagen sollen klären, ob der Verdächtige bewusst gehandelt hat. Da der mutmaßliche Täter 18 Jahre alt ist, steht außerdem die Frage im Raum, ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht angewendet wird.

Die Tat löst große Bestürzung aus. Am Tatort legen Angehörige, Freunde und Nachbarn Kerzen, Blumen und Briefe nieder. Der Bürgermeister spricht von einer Gemeinde im Schockzustand. Besonders ergreifend ist der Abschiedspost der Mutter: Auf Facebook zeigt sie ein Foto ihres Sohnes, der sie lachend im Arm hält. „Mein wertvollster Schatz“, schreibt sie dazu. Worte, die tief berühren und das ganze Ausmaß des Verlustes sichtbar machen.

Aktueller Stand

Die Ermittlungen dauern an. Noch ist nicht geklärt, was den Streit auslöste und ob der Fahrer mit voller Absicht handelte. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob die Anklage auf Mord erweitert wird. Für die Familie des getöteten Jungen bleibt nach diesem Abend nur die bittere Gewissheit, dass ihr Leben sich unwiderruflich verändert hat.

(fd)

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