Tragödie in Salzburg

Bub stirbt bei Routine-OP!

Ein Kleinkind stirbt bei einer Routine-OP! Schwere Vorwürfe hagelt es gegen das LKH Salzburg. Der 17 Monate alte Bub ist wegen eines Blutschwämmchens im Gesicht operiert worden. Allerdings soll das Kind erst zwei bis drei Stunden davor etwas gegessen haben, er soll also nicht nüchtern gewesen sein.

Marcus Neher von der Staatsanwaltschaft Salzburg:
“Der Bub dürfte dann während des Eingriffs erbrochen haben. Er soll das Erbrochene dann eingeatmet haben und daran erstickt sein. Dadurch sind auch Teile des Gehirns geschädigt worden, was letztlich zum Hirntod geführt hat.“

Zehn Tage später ist dann die künstliche Beatmung des hirntoten Kindes abgedreht worden. Die Ermittlungen gegen die behandelnden Ärzte und Anästhesisten laufen auf Hochtouren. Gutachten sollen Klarheit bringen, so Neher:
“Die Sachverständigen müssen klären, ob der Eingriff überhaupt gerechtfertigt war. Nämlich in dem Wissen, dass der Junge nicht nüchtern gewesen ist.“

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