Bub stirbt nach Fledermaus-Kratzer

In Orlando im US-Bundesstaat Florida stirbt ein Bub nach einem Fledermaus-Kratzer. Zuvor hat der Vater des 6-jährigen Ryker das Tier zur Pflege mit nach Hause genommen. Nachdem der Bub dem Tier zu nahe kommt, wird er gekratzt. Kurz darauf spürt er seine Finger nicht mehr, verliert die Orientierung und bekommt starke Kopfschmerzen.

Vater Henry Roque zum US-Sender NBC:
"Ich hab ihn aufgehoben und hingestellt. Aber er ist sofort wieder umgefallen. Ich konnte es nicht glauben. Ich sagte: 'Geh für mich, Ryker!' Aber er konnte nicht mehr gehen."

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Was die Eltern zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Ryker hat sich mit der seltenen Krankheit Tollwut angesteckt. Die Ärzte regierten sofort - der Patient wird in ein künstliches Koma versetzt. Doch Ryker stirbt an den Folgen des Fledermaus-Kratzers.

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Das Schicksal des kleinen Ryker ist besonders tragisch, da Tollwut in den USA eine äußerst seltene Krankheit ist. Während es weltweit nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr rund 59.000 Tollwut-Tote gibt, ist in Amerika im vergangenen Jahr nur eine einzige Frau gestorben. 95 Prozent der Todesfälle ereignen sich in Afrika und Asien.

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