Campingplatz evakuiert!

Italien: "Land unter"

(10.09.2025) Der Urlaub hat für manche jäh geendet! Heftige Gewitter und starker Wind haben an der Adria-Küste in der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien Schäden verursacht. In der Badeortschaft Lignano Sabbiadoro kam es zu weitreichenden Überschwemmungen. Feuerwehr und Zivilschutz mussten wiederholt ausrücken, da Wasser die Straßen und einige Beherbergungsbetriebe überflutete. Vorsorglich wurde ein Campingplatz evakuiert, auf dem rund 2.300 Personen untergebracht waren.

In Latisana führte heftiger Regen zum teilweisen Einsturz eines Kanaldamms, was die Sperrung einer Fahrspur der Regionalstraße 354 erforderlich machte. Überschwemmungen wurden auch in Grado und in Bibione gemeldet. In Venedig kam es zu Hochwasser, wie Medien berichteten.

Unwetter auch in der Toskana

Unwetter betrafen auch die Inseln Elba und Giglio in der Toskana. Dort kam es zu starken Regenfällen mit Überschwemmungen. Die Stadtverwaltung von Portoferraio, dem Hauptort der Insel Elba, rief die Bevölkerung auf, zuhause zu bleiben. Die Telefonverbindungen auf der Insel waren unterbrochen. Der Präsident der Region Toskana, Eugenio Giani, rief die Bevölkerung auf, die Entwicklung der Wetterlage aufmerksam zu verfolgen.

Die Rettungsdienste und die Feuerwehr waren auf Elba, Italiens drittgrößter Insel, ununterbrochen im Einsatz. Zwei Personen, die in ihrem Auto eingeschlossen und von Wasser umgeben waren, wurden in Sicherheit gebracht. Zahlreiche Restaurants und Campingplätze wurden überflutet, Touristen ergriffen die Flucht. Wassermassen strömten in Lokale und richteten Schäden an, wie auf Videos von Urlaubern zu sehen ist. Laut Wetterprognosen wird für Mittwochnachmittag eine kurze Wetterberuhigung erwartet, bevor am späten Abend und besonders in der Nacht erneut starke Regenfälle einsetzen sollen.

Klimawandel begünstigt Superzellen

In der Gegend um den Comer See führten heftige Regenfälle zu kleineren Erdrutschen, was vorsorgliche Evakuierungen erforderlich machte. 23 Personen mussten ihre Häuser verlassen. Mehrere Straßen, darunter auch der Uferbereich des Sees, wurden wegen Überschwemmungen gesperrt.

Laut Experten handelt es sich bei den derzeitigen Wetterphänomenen - starke Gewitter, Hagel und sogenannte Superzellen - um Wetterlagen, die ursprünglich vor allem in den US-amerikanischen Ebenen vorkamen. Aufgrund des Klimawandels häufen sie sich seit den 1990er-Jahren zunehmend auch im Mittelmeerraum.

(fd/apa)

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