Coffee-to-go: Aus für Einwegbecher?

Coffee to go kaffee

(28.07.2017) Gibt es Coffee-to-go bald nur noch im Pfandbecher? Berlin tut was in Sachen Umweltschutz und plant den klassischen Einwegbecher zu verbannen. Die Müllzahlen sind nämlich schockierend: In der deutschen Hauptstadt werden pro Stunde 20.000 Pappbecher weggeworfen, das sind 175 Millionen Becher pro Jahr.

Daher soll ein Pfandsystem her. Funktioniert so: Du bekommst den Kaffee in einem Becher, für den du Pfand bezahlst und den du zurückgeben kannst und dann das Pfand zurückbekommst.

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Auch in Wien, das immerhin halb so viele Einwohner wie Berlin und ebenfalls entsprechend viele Becher im Müll hat, soll es ähnliche Überlegungen geben. Der Wille sei da, sagt Wolfgang Binder vom Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer:
“Für uns ist das Thema Umweltschutz sehr wichtig. Ich bin mir auch ganz sicher, dass so gut wie alle Kaffeehäuser für diese Idee zu begeistern wären. Man muss sich natürlich überlegen, wie dieser Pfandbecher aussehen könnte und was er kosten würde. Aber wir sind gesprächsbereit.“

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