Cooling Zonen in Wien

Hitzeschutz Vorsorge

(01.07.2025) In der Stadt wird es heiß. Das wird diesen Sommer deutlich mehr spürbar und deswegen richtet die Stadt Wien mehr Cooling Zonen ein. Da die Tagestemperaturen sich in der Hauptstadt bis zu 38 Grad aufheizen, stellt dies nicht nur ein Problem für das ewige Schwitzen, sondern auch für die Gesundheit da. Um dem gegenzusteuern, werden gleich 22 neue Cooling Zonen eingerichtet.

Hitzeschutz in Wien

Das Konzept dieser Zonen ist es, einen Raum zu bieten, der zwischen 20 und 24 Grad hat, öffentlich zugänglich ist und darüber hinaus mit kalten Getränken, WLAN und WCs ausgestattet ist. Diese Ruhezonen gibt es bereits seit 2023 und sind im letzten Jahr auf 12 Standorte erweitert worden. Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) äußert sich folgendermaßen dazu: "Schutz vor Hitze darf keine Frage der Leistbarkeit sein, deshalb sind die mehr als 1.000 Parks und Grünräume, 1.600 öffentlichen Trinkbrunnen und die mittlerweile 22 coolen Zonen für jede Wienerin und jeden Wiener frei zugänglich“.

Ruheraum

Ein wichtiger Nebenfaktor dieser Kühlungszonen ist auch, der soziale Aspekt denn sie bieten. Die Menschen schätzen, dass es je nach Standort auch Mitmachprogramme zur Verfügung gibt und somit zur Lebensqualität beiträgt. "Deshalb stehen ab Juli auch in den Amtshäusern in Rudolfsheim-Fünfhaus, Währing und Brigittenau coole Zonen für alle Wienerinnen und Wiener bereit", betont Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) zeigt sich angesichts der gesundheitlichen Auswirkungen der aktuellen Hitzewelle besorgt und unterstreicht daher die Bedeutung von öffentlich zugänglichen, kühlen Rückzugsorten in der Stadt.

(VO)

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