Corona: 5 Tage auf Bus gewartet

Frau mit Covid 19 stirbt

(12.06.2020) Ein tragischer Vorfall auf den Philippinen geht jetzt durchs Netz: Eine Frau mit Covid 19 wartet fünf Tage auf einen Bus und stirbt. Diese Story macht die Bewohner extrem wütend.

Wie ist es zu dieser Situation gekommen?
Die 33-jährige Michelle Silvertino war eine Hausangestellte. Als sie krank geworden ist, hat sie der Arbeitgeber zu einer Bushaltestelle für Fernbusse gebracht. Sie wollte in ihre Heimat zu ihrer Familie und ihren Kindern, doch hat es nie geschafft. Ein Freund von Michelle erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen ihren Arbeitgeber, die Behörden und die Polizei. Er sagt zu „ABS-CBN-News“, dass sie zum Bus-Bahnhof in Quezon City gebracht worden ist, obwohl sie offensichtlich krank war.

Der Bus ist nie gekommen, deshalb ist Michelle mit dem Gepäck fünf Stunden lang unterwegs gewesen. Sie wollte die 20 Kilometer von Quezon City nach Pasay City zu Fuß bewältigen, um einen Bus in ihre Heimat zu erwischen. Die 33-Jährige ist völlig erschöpft angekommen.

Laut Medienberichten wollten sich die Polizisten mit der Frau, die hustend und schwitzend mit den Koffern auf einer Brücke gesessen ist, nicht befassen. Sie haben lokale Behörden aufgefordert, Hilfe zu leisten. Diese haben nicht reagiert, also mussten sie schließlich doch helfen.

Doch dann war es schon zu spät: Die 33-Jährige ist bewusstlos unter der Brücke gefunden worden und im Krankenhaus verstorben. Laut Todesurkunde war Michelle Corona-positiv und an Covid-19 erkrankt.

Als der sinnlose Covid-19-Tod von Michelle Silvertino an die Öffentlichkeit gedrungen ist, haben die Philippiner wütend reagiert. Unter dem Hashtag #JusticeForMichelleSilvertino haben viele auf Social Media ihrem Ärger Luft gemacht. Die User beschuldigen die Regierung. „Untüchtige öffentliche Dienste kosten Leben“, postet eine Frau.

(mt)

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