Corona-Krise: Das kaufen wir

Kaufverhalten stark verändert

(23.03.2020) Auf einmal sieht unser Warenkorb anders aus! Die Coronaviruskrise mit ihren Ausgangssperren hat das Kaufverhalten der Österreicher stark verändert. Nicht nur Nudeln, Toilettenpapier und Desinfektionsmittel sind gehamstert worden. Auch die Nachfrage nach Webcams ist rasant gestiegen. Das berichtet das Preisvergleichsportal Geizhals. Ebenso beliebt: Brotbackautomaten, Gefriergeräte und Fieberthermometer.

Die Regierung hat heimische Firmen gebeten, ihre Mitarbeiter wenn möglich von zu Hause aus arbeiten zu lassen. Das spiegelt sich natürlich auch in den Geizhals-Zahlen deutlich wider: Die Nachfrage nach Geräten, die man im Home Office braucht, ist binnen einer Woche nach oben geschnellt.

Bereich: Home Office
Bei Webcams erhöhte sich die Nachfrage überhaupt um mehr als 1.000 Prozent, was auch die Preise in die Höhe getrieben und zu Lieferengpässen geführt hat. Günstige Modelle gibt es momentan fast nicht mehr.

Playstation & Co boomt
Ebenfalls mega-gefragt sind auch Spielkonsolen. Bei der Sony PlayStation (PS4) ist die Nachfrage um 194 Prozent, bei der Xbox One von Microsoft um 121 Prozent gestiegen. Begehrt sind auch Fitnessgeräte für zu Hause.

Auch Fieberthermometer angesagt
Viel teurer geworden sind auch Brotbackautomaten und Hundefutter. Auch nach Gefriergeräten haben sich die Österreicher viel umgeschaut, ebenso nach digitalen Fieberthermometern und Windeln.

Verglichen wurde der Zeitraum 4. bis 10. März mit dem Zeitraum 11. bis 17. März, genauer die Händler-Click-outs, also wenn User auf einen auf Geizhals gelisteten Händler klickten. "Da ist die Kaufwahrscheinlichkeit schon sehr hoch", so Geizhals-Sprecher Michael Nikolajuk zur APA. Auf Geizhals sind in Österreich knapp 1.000 Händler gelistet.

(mt/apa)

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