Corona: Neue Challenge

Nachbarn helfen Nachbarn

(12.03.2020) Seit Wochen hält ja das Coronavirus die Welt in Atem. Jetzt wurden auch in Österreich heftige Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus gesetzt: Veranstaltungen werden abgesagt, Unis und Schulen bleiben geschlossen und unsere sozialen Kontakte sollen – wenn möglich – reduziert werden. Mittlerweile sorgen Menschen vor und neigen zu Hamsterkäufen – in den Supermärkten sind die Regale mit Konservendosen oder Pasta teilweise bis auf das letzte Stück ausgeräumt.

Obwohl uns das Virus fest im Griff hat und soziale Kontakte gemieden werden sollen, heißt das aber nicht, dass wir uns gegenseitig nicht helfen können. Vor allem die Risikogruppe – also alle älteren Menschen – können wir unter die Arme greifen und unterstützen. Fredi und Andi aus Wien haben es vorgemacht und in den Social Media die #nachbarschaftschallenge ins Leben gerufen. Da die beiden selbst nicht zur Risikogruppe gehören, haben sie einen Zettel in ihrem Wohnhaus aufgehängt, auf dem sie anbieten, den Einkauf oder Besorgungen für ältere Bewohner zu übernehmen.

Im Netz hat sich der Hashtag #nachbarschaftshilfe rasant verbreitet und löst eine regelrechte Solidaritätswelle aus.

Für jene Wiener, die zur Risikogruppe zählen, wurde auch eine Hotline der Stadt Wien eingerichtet. Unter 01/4000-4001 werden die Betroffenen bei der Besorgung von etwa Lebensmitteln oder Medikamenten unterstützt.

(mh)

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