"Uns ist das Ding entglitten"

Merkel-Aussage macht Runde

(26.01.2021) „Uns ist das Ding entglitten!“ Keine beruhigende Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die jetzt die Runde im Netz macht. Die deutsche Kanzlerin hat laut einem Medien-Bericht in einer internen Videokonferenz mit Fraktionschefs der Christdemokraten aus Bund und Ländern das Management in der Corona-Krise deutlich kritisiert. "Uns ist das Ding entglitten. Wir müssen noch strenger werden, sonst sind wir in 14 Tagen wieder da, wo wir waren", soll sie Teilnehmern zufolge am Sonntag gesagt haben.

Heftige Kritik an Reisen
Auch die Auslandsreisen vieler Deutscher habe sie kritisiert, berichtete das Blatt. Weihnachten seien jeden Tag 50.000 Menschen auf die Kanaren und die Malediven geflogen. "Warum können wir die Reisen nicht verbieten?", soll die Regierungschefin gefragt haben. Man müsse "den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkommt", sagte Merkel nach Angaben von Zuhörern der Videokonferenz. Sie fügte auch an, Deutschland brauche ein härteres Grenzregime.

Virus-Mutation
In Bezug auf die Mutationen des Virus soll sie geschildert haben, dass man "auf einem Pulverfass" lebe. Öffnungen der Geschäfte und Restaurants Mitte Februar sind laut Merkel "nicht gesichert". Bei möglichen Öffnungen müsse die Reihenfolge lauten: Erst Kitas und Schulen, dann Geschäfte, dann Restaurants. In der vergangenen Woche hatte Merkel gemeinsam mit Bund und Ländern unter anderem wegen möglicher Folgen einer Verbreitung der Mutation mit höherem Ansteckungspotenzial beschlossen, den bis Ende Jänner vorgesehenen Lockdown bis zum 14. Februar zu verlängern.

(mt/apa)

Schwebendes Schiff gesichtet!

Foto gibt Rätsel auf

Basketball-Star jetzt Wrestler!

Shaquille O'Neill dreht auf!

Corona-Impfung für Affen

Im San Diego Zoo in Kalifornien

UK: Strafen bei Ausreisen

ohne triftigen Grund

Stefan Kraft holt Gold!

Weltmeister auf Großschanze

„Schwebendes" Schiff

vor Englands Küste

Lieferverzögerung bei Selbsttests

Apotheken warten auf Lieferung

Paris: Künstler protestieren

besetzen Odéon Theater