Corona und Influenza

Sterbefälle: deutlicher Anstieg

(12.01.2023) Die infektiöse Mehrfachbelastung hat einen hohen Blutzoll im Dezember gefordert. Es ist zu einem deutlichen Anstieg der Sterbefälle in Österreich gekommen, wie die Statistik Austria am heutigen Donnerstag basierend auf vorläufigen Ergebnissen erhob. Mit 2.257 Toten in der Kalenderwoche 51 starben mehr Menschen als in jeder anderen Kalenderwoche des Jahres 2022. Damit wurde auch der höchste Wert des Jahres 2021 übertroffen, der bei 2.201 Verstorbenen in Kalenderwoche 48 lag", sagte Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Die AGES überwacht derweil die Ausbreitung der Grippe.

"In den letzten Wochen des Jahres 2022 gab es wieder einen deutlichen Anstieg der Sterbefälle in Österreich, nachdem die Zahl der Verstorbenen im Herbst 2022 noch unter dem Niveau des Vorjahres gelegen hatte", erklärte Thomas. Ein Blick auf die einzelnen Kalenderwochen zeigt, dass insbesondere in den letzten drei Wochen des Jahres 2022 die Zahl der Sterbefälle deutlich angestiegen ist. Wurden zwischen der 13. und der 49. Kalenderwoche stets weniger als 2.000 Sterbefälle registriert, gab es in der 50. Kalenderwoche (12. bis 18. Dezember 2022) 2.161 Sterbefälle, in der 51. Kalenderwoche (19. bis 25. Dezember 2022) 2.257 und in der 52. Kalenderwoche (26. Dezember 2022 bis 1. Jänner 2023) 2.226. Damit wurde sogar der Maximalwert einer einzelnen Kalenderwoche des Jahres 2021 (2.201 Verstorbene in der 48. Kalenderwoche 2021) leicht überschritten.

Der starke Anstieg der Sterbefälle fällt zeitlich mit der aktuellen Influenza-Welle zusammen, wie Daten vom Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien zeigen. Zudem sind täglich immer noch tausende Corona-Neuinfektionen registriert. Im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt der gleichen Kalenderwochen der Jahre vor Beginn der Corona Pandemie, also in den Jahren 2015 bis 2019, starben laut Statistik Austria in der 50. Kalenderwoche 2022 um 34,5 Prozent, in der 51. Kalenderwoche 2022 um 36,5 Prozent und in der 52. Kalenderwoche 2022 um 28,3 Prozent mehr Menschen.

Anstieg trotz weniger Corona-Toten

Auffällig ist die anhaltend hohe Sterblichkeit auch deshalb, weil die Zahl der Corona-Toten im Vorjahr deutlich zurückgegangen ist. Während die AGES im ersten Pandemiejahr 2020 7.532 und 2021 9.195 Todesfälle nach einer Corona-Infektion verzeichnete, waren es im Vorjahr nur noch 4.746. Trotzdem sank die Sterblichkeit insgesamt nicht. Zwar wäre ein gewisser Anstieg der Sterbefälle auch ohne Corona-Pandemie zu erwarten gewesen - und zwar wegen steigender Einwohnerzahl und alternder Bevölkerung. Allerdings lag der vor der Pandemie von der Statistik Austria erwartete Wert für 2022 nur bei 85.427 Sterbefällen. Dieser Wert wurde nun um 7,2 Prozent übertroffen.

(fd/apa)

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