CoV: "Schlimmste kommt erst"

Lage in armen Ländern kritisch

(29.04.2021) Indien ist erst der Anfang und das Schlimmste kommt noch! Mit diesen dramatischen Appell macht “World Vision“ auf die Corona-Situation in den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam. Während in Europa bereits vom "Licht am Ende des Tunnels" gesprochen wird, spitzt sich die Situation in Asien, Afrika und Südamerika stark zu. Allein letzte Woche sind weltweit mehr Corona-Fälle registriert worden, als in den ersten fünf Monaten der Pandemie.

Das Beispiel Indien zeigt leider, dass gerade die armen Länder die Situation nicht annähernd stemmen können, sagt Sebastian Corti von World Vision:
"Es gibt viel zu wenige Krankenhäuser und die sind größtenteils leider auch schlecht ausgestattet. Es fehlt an Medizin, die Menschen sterben daheim oder auf offener Straße."

Die Menschen sterben aber nicht nur direkt an den Folgen der Corona-Infektion, so Corti:
"Im letzten Jahr hat sich die Anzahl der Menschen, die vom Hungertod bedroht sind, glatt verdoppelt. Es gibt hier enorme Armut, enorme Arbeitslosenzahlen, keine finanziellen Unterstützungen und natürlich schon gar keine finanziellen Reserven."

(mc)

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