CoV-Tests beim Hausarzt?

Widerstand in Arztpraxen

(23.09.2020) Arztpraxen sind keine Corona-Teststationen! So deutlich wehren sich heimische Hausärzte gegen entsprechende Pläne der Regierung, die schon heute im Nationalrat beschlossen werden sollen. Demnach sollen ja Corona-Tests künftig auch in niedergelassenen Praxen durchgeführt werden. Patienten mit Corona-Verdacht sollen also direkt zum Hausarzt und sich dort testen lassen.

Die Mediziner selbst schütteln den Kopf, denn allein logistisch sei dies nicht möglich, sagt Wolfgang Werner vom Österreichischen Hausärzteverband:
“Mag sein, dass da der eine oder andere Kollege ein eigenes Zimmer frei hat. Aber die meisten Praxen haben hier keinen Extra-Platz. Und ich glaube nicht, dass die Patienten eine Freude haben, wenn neben ihnen Personen mit Corona-Verdacht sitzen.“

Es gibt auch ein hygienisches Problem, so Werner:
“Ich muss für jeden Patienten mit Corona-Verdacht einen Schutzanzug überziehen und diesen dann auch wieder entsorgen. Das ist dann aber potenziell infizierter Müll. Ich glaube, dass es da Schwierigkeiten mit der MA48 geben wird.“

Auch die Ärzte selbst sind in Gefahr, warnt der Mediziner:
“Wir stehen dann an vorderster Front und können uns ja selbst leider rasch anstecken. Das bedeutet, die Praxis wird sofort geschlossen. Wenn dann in einem Bezirk mehrere Ärzte zugleich dicht machen müssen, dann haben wir ein großes Problem.“

(mc)

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