Dembélé wird gekrönt
Ballon d‘Or Sieger
(23.09.2025) Der Franzose Ousmane Dembélé hat gestern (22.) erstmals den Ballon d’Or gewonnen – eine der renommiertesten Auszeichnungen in der Fußballwelt. Der 28-Jährige hat sich bei der Wahl am Montagabend, organisiert vom Europäischen Fußballverband und dem Magazin France Football, durchgesetzt. Auf Platz zwei landet das junge spanische Talent Lamine Yamal vom FC Barcelona, Dritter wird Dembélés Teamkollege Vitinha von Paris Saint-Germain. Bei den Frauen wurde Aitana Bonmatí vom FC Barcelona zur Weltfußballerin des Jahres gekürt - und das zum dritten Mal in Folge.
In seiner Rede im Théâtre du Châtelet in Paris bedankt sich der Stürmer bei seinen ehemaligen Klubs, darunter dem FC Barcelona und Borussia Dortmund, bei seinem Klubtrainer Luis Enrique, Nationaltrainer Didier Deschamps sowie bei seiner Familie. Während seiner Ansprache kann er seine Emotionen nicht zurückhalten - Tränen fließen.
Er ist nun der sechste Franzose, der sich den Ballon d’Or sichern konnte – zuletzt gelang das Karim Benzema im Jahr 2022.
Nach seinem Millionen-Transfer vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain spielte Ousmane Dembélé eine herausragende Saison. Ein Blick auf seine Zahlen:
- 53 Spiele
- 51 Torbeteiligungen (35 Tore, 16 Assists)
- 4 Titel: Ligue 1, Champions League, French Cup und UEFA Super Cup
Preisträger im Überblick
Den Titel als Bester Trainer der Herren erhielt Luis Enrique, der Paris Saint-Germain erstmals zum Sieg der Champions League führte – ein Erfolg, der sicherlich auch ausschlaggebend dafür war, dass PSG als Männerteam des Jahres ausgezeichnet wurde.
Bei den Frauen ging die Auszeichnung für die Beste Trainerin an Sarina Wiegman, die Nationaltrainerin Englands, während Arsenal als Frauenteam des Jahres prämiert wurde.
Weitere Kategorien:
- Bester Nachwuchsspieler (U21): Lamine Yamal (Barcelona)
- Beste Nachwuchsspielerin (U21): Vicky Lopez (Barcelona)
- Bester Tormann: Gianluigi Donnarumma (Paris SG/Manchester City)
- Beste Torfrau: Hannah Hampton (Chelsea)
- Torjäger des Jahres: Viktor Gyökeres (Sporting Lissabon/Arsenal)
- Torjägerin des Jahres: Ewa Pajor (Barcelona)
- Socrates-Award (humanitärer Preis): Xana Fundation
(AVL)