Social Media verrät dich

Depressionen online erkennen

Eine neue Studie belegt jetzt, dass man anhand deiner Social Media Aktivitäten auf eine Depression schließen könnte. Wie geht das?

Laut der Studie gibt es bestimmte Faktoren, die das Risiko einer Depression ausdrücken können.

Jene User verwenden ihre Accounts sehr häufig, um Memes und Gifs zu teilen. Bilder die man teilt, zeigen wohl seltener Freunde oder die Familie. Personen, die oft Bilder im Kreis von Freunden posten, sind also deutlich weniger gefährdet, an einer Depression zu leiden.

Hast du wenige Follower? Dann ist dein Risiko ebenfalls erhöht.

Auch die „Story“ auf Instagram oder Snapchat kann ein Zeichen sein. Achtest du öfter darauf, wie viele Leute sie angesehen haben? Dann möchtest du dich mehr beachtet fühlen – ein weiteres Zeichen für eine Depression.

Jugendpsychologe Roland Bugram:
„Verschiedene Verhaltensweisen in Social Media Portalen ermöglichen es uns, Hinweise, Tendenzen, oder Neigungen erkennen zu lassen, das heißt ja, es ist möglich, bestimmte Symptome aus dem Verhalten abzuleiten.“

Alleine anhand deiner Online-Aktivitäten darauf zu schließen, ob du depressiv bist, ist aber nicht möglich. Dafür bedarf es einer grundlegenden psychologischen Untersuchung, so Bugram.

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