Die größten Plastikverschmutzer

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(09.10.2018) Coca-Cola ist laut Greenpeace vor PepsiCo und Nestle der größte Plastikverschmutzer. Dieses Ergebnis ergibt sich aus dem "Global Brand Audit Report 2018", für den Greenpeace gemeinsam mit anderen Umweltschutzorganisationen auf sechs Kontinenten in 42 Ländern, darunter auch in Österreich, Plastikmüll eingesammelt hat, berichtete die NGO am Dienstag in einer Aussendung.

Rund 187.000 Stück Wegwerfplastik hat die Umweltallianz "Break free from Plastic" in Städten, entlang von Stränden sowie in Parks gefunden und nach Markennamen sortiert. "Coca-Cola, PepsiCo oder Nestle müllen uns mit ihrem Plastik zu und tragen damit massiv zu der Zerstörung unserer Wälder und Meere bei. Dieser Bericht zeigt schwarz auf weiß, dass für die Plastikverschmutzung auch die großen internationalen Konzerne zur Verantwortung gezogen werden müssen", sagte Greenpeace-Sprecher Lukas Hammer.

Bereits heute würden mehr als 330 Millionen Tonnen Plastik hergestellt werden. Diese enormen Mengen an Plastikmüll überforderten bereits heute die meisten Abfallsysteme und verseuchten Ozeane, Flüsse sowie Wälder und Städte. "Aktuelle Prognosen gehen davon, dass die weltweite Plastikproduktion in den kommenden zehn Jahren sogar noch um 40 Prozent steigen wird", so Greenpeace.

Neben den Markennamen wurden auch die verschiedenen Arten von Plastikmaterial analysiert. Insgesamt war Polystyrol, das für Take-Away-Verpackungen, Plastikbecher oder in geschäumter Form als Styropor verwendet wird, die weltweit am häufigsten gefundene Plastikart. Polyethylen (PET) folgte dicht darauf. Insgesamt wurden rund 46.000 Stück PET-Müll eingesammelt, der Großteil davon Getränkeflaschen. Die drei laut Report größten weltweiten Verschmutzer Coca-Cola, PepsiCo und Nestle gehören laut der NGO zu den bedeutendsten Marken im PET-Getränkebereich. "Konzerne wie Coca-Cola sind mitverantwortlich für die globale Plastikseuche.

Pro Minute werden in etwa eine Million PET-Flaschen produziert, die nach nur wenigen Minuten im Müll oder in der Umwelt landen. Nur ein Bruchteil davon wird recycelt. Coca-Cola und Co. müssen Wegwerfplastik endlich ein Ende setzen und auf Mehrweg- und Pfandsysteme umsteigen", forderte Hammer.

(APA)

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