Expertin erklärt

Doch ist das wirklich gut?

Familienpsychologin Sandra Velasquez:
"Wäre es nicht eleganter, dem Kind zu sagen, dass es ein Mädchen oder ein Bub ist und gleichzeitig aber schon auch aufzuzeigen, dass manche Reaktionen von anderen Menschen klischeehaft sind? Das Kind sollte sich dann selbst damit auseinandersetzen und auch über den Tellerrand blicken. Man muss schon auch eine kritische Erziehung zeigen, damit sich das Kind mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten auseinandersetzt. Aber ich halte es schon für gut, Mädchen oder Burschen in keine typische Geschlechterrolle reinzudrängen. Mädchen sollen ruhig auch Männer-Jobs ausüben oder männlichen Hobbys nachgehen und umgekehrt."

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