Donauinsel-Schafe: Winterpause

Einwinterung nach 7 Monaten

Nach 7 Monaten werden die Donauinsel-Schafe jetzt eingewintert. Die 56 Tiere haben seit April ihre Aufgabe erfüllt und mit dieser brilliert: die Wiesen auf der Wiener Donauinsel zu mähen. Somit konnte man auf schwere Maschinen verzichten. Die Schafe sind zwischen Traktoren und schweren Mähmaschinen die optimale Lösung.

Projektleiter Reinhard Maniszewska zieht nach einem Jahr– nicht zuletzt in Sachen Naturschutz – positive Bilanz: "Im Grunde geht es um Kleinstlebewesen, die werden weggemäht, die haben keinen Platz. Die müssen dann ausweichen und sich neue Plätze suchen. Die Schafe lassen einen gewissen Teil der Wiese ja stehen. Somit haben die Lebewesen dann auch ihr eigenes Refugium. Dadurch werden die erhalten und das ist eigentlich Sinn und Zweck von dem Ganzen."

Außerdem werden so auch Pflanzen verschont, die durch die Mähmaschinen leiden.

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Große Probleme oder Zwischenfälle hat es keine gegeben. Der Zaun ist einmal vom Wind umgeworfen worden, doch auch das ist mithilfe von Polizisten und freundlichen Helfern schnell behoben worden.

Auch sonst gibt es nur positives Feeback zu der Klimaschutz Aktion, die Schafe seien eine Bereicherung. Deshalb werden sie nächstes Jahr wohl auch wieder eingesetzt - bis dahin kommen sie über den Winter jedoch in ein Quartier in Niederösterreich, wo sie unter anderem versorgt und geschoren werden.

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