Doping: "Man wird schwach"

Ex-Radrennprofi Kohl klärt auf

(05.03.2019) Warum sagen noch immer so viele “Ja“ zum Blutbeutel? Nach den jüngsten Doping-Aufregern unserer Langläufer und Radfahrer fragen sich Sportfans, warum so viele Athleten trotz heftiger Strafen und dem sicheren Karriere-Aus das Risiko eingehen?

Der Druck ist einfach zu groß, man will immer mehr und dann hört man leider auf die falschen Leute, sagt Ex-Dopingsünder und jetziger Radgeschäft-Inhaber Bernhard Kohl:
“Natürlich bekommt man von bestimmten Hintermännern entsprechende Angebote. Es wird einem versprochen, dass man sicher nicht erwischt wird, dass man da auf der sicheren Seite ist. Und dann wird man eben schnell schwach.“

Dabei ist den Dopingsündern natürlich das enorme Risiko bewusst, sagt Kohl:
"Aber als Sportler ist man Weltmeister im Verdrängen negativer Energien. Man will seinen Job behalten, man muss dafür Leistung bringen und irgendwann ist man an einem Punkt, an dem man nicht mehr weiterkommt. Und dann trifft man eben schnell mal die falsche Entscheidung."

Laut Kohl hat Radprofi Georg Preidler mit seiner Selbstanzeige aber jetzt eine richtige Entscheidung getroffen:
"Das ist sicher der beste Schritt gewesen, dass er jetzt einfach reinen Tisch machen will."

Totalausfall russischer Gaslieferungen?

Sorge in Deutschland

Pilzvergiftung in der Stmk

Ehepaar in Lebensgefahr

NÖ: Love Scam

Frau verliert 54.700 Euro

Ehe für alle!

Jetzt auch in der Schweiz

Gas-Speicherraten sinken

Regierung berät am Dienstag

Eintrittsgeld für Venedig

Kampf gegen Touristenansturm

Zugunglück: Neue Hinweise

Schuld Betonschwelle

Grippe-Impfung wird billiger

Österreichweit ab Herbst 2023