Drama in Stubaier Alpen

Tödliche Lawinenunfälle

(01.02.2021) Mehrere Lawinenabgänge im Tiroler Hochgebirge forderten am vergangenen Sonntag die Einsatzkräfte. Für ein Tourengeher-Paar, ein 37-jähriger Mann und eine 38-jährige Frau, kam dabei aber jede Hilfe zu spät.

Die beiden Tiroler brachen am späten Vormittag im Sellraintal über die Juifenalm und weiter über die Kühgrüblalm in Richtung zum Gipfel „Auf Sömen“ auf. Auf einer Seehöhe von 2100 Metern löste sich bei der Abfahrt allerdings eine Schneebrettlawine mit einer Breite von 30 und einer Länge von 150 Metern. Dabei wurde das Paar von den Schneemassen erfasst und zur Gänze verschüttet.

Bemerkt hatte den Lawinenabgang offenbar niemand, und so starteten die Suchmannschaften erst Stunden später, als Angehörige am späten Nachmittag eine Vermisstenanzeige aufgaben und das Auto der beiden Tiroler schon vollkommen eingeschneit am Parkplatz entdeckt wurde. Trotz schwieriger Bedingungen gaben Bergrettung und Hubschraubercrew mit insgesamt über 50 Mann im Einsatz ihr Bestes und suchten den gesamten Bereich nach den Vermissten ab. Zwar konnten die Tiroler im Lawinenkegel mithilfe ihrer Airbags lokalisiert und ausgegraben werden, sie konnten aber nur noch tot geborgen werden.

Damit schreibt das Bundesland Tirol an diesem Wochenende eine traurige Bilanz von 4 Todesopfern aufgrund von Lawinen. Bereits am Tag zuvor kamen ein Jugendlicher im Kühtai und ein 48-jähriger Mann in der Axamer Lizum ums Leben.

(JK)

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